Der Name Goitzsche

Den Namen lieferte ein vor den Toren der Stadt Bitterfeld gelegener 760ha großen Auenwald. Auf Messtischblättern zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Waldgebiet mit der Schreibweise „Goitsche“ bezeichnet. Diese Schreibweise fand bereits vor dem 1. Weltkrieg Eingang in bergbauliche Unterlagen. Heute hat sich für das Gesamtsanierungsgebiet die Schreibweise „Goitzsche“ durchgesetzt. Der Name stammt aus dem Sorbischen. 1220 findet man „Gotsaw“, 1323 „Gotsowe“, heute schließlich „Goitzsche“. Das gesamte bergbaulich beanspruchte Areal umfasst heute eine Fläche von 60km². Zwei Drittel davon entfallen auf Sachsen-Anhalt, ein Drittel auf Sachsen.