Die Goitzsche wird Badesee

Die Symbiose aus Landschaft und Kunst ist es, die die Goitzsche so einzigartig macht. Daneben bietet die Kulturlandschaft Goitzsche ein äußerst vielfältiges Nutzungsangebot für Freizeit und Erholung. Naturliebhaber finden Rückzugsgebiete für Fauna und Flora im südlichen Teil der Goitzsche. Dieses Gebiet ist zudem mit seinem umfangreichen Wanderwegenetz besonders für Wanderer und Radfahrer geeignet. Seit dem 6. August 2004 bietet die Goitzsche aber das, wonach sich die Einwohner der Bitterfelder Region in Zusammenhang mit der Goitzschenutzung am meisten gesehnt haben: Die Goitzsche ist Badegewässer. Bundesumweltminister Jürgen Trittin gab an diesem Tag den aus der Bergaufsicht entlassenen nordwestlichen Teil des Großen Goitzschesees für den Gemeingebrauch frei. Damit ist in diesem Teil der Goitzsche das Baden, Surfen, Segeln Wasserwandern und Tauchen auf eigene Gefahr erlaubt. Einige ausgewiesene Bereiche sind bis auf weiteres von der Erlaubnis ausgenommen. Bademöglichkeiten gibt es in Bitterfeld am Fritz-Heinrich-Stadion, am Pegelturm, südlich von Mühlbeck und in der Nähe des Parkplatzes auf der Halbinsel Pouch.